Daily brief
Iran beschuldigte die USA, die zweiwöchige Waffenruhe zu verletzen, und veröffentlichte gleichzeitig einen 10-Punkte-Plan, den die USA eigenen Angaben zufolge nicht erhalten hatten und der von der amerikanischen Version abweicht. Die EU begrüßte die Waffenruhe als Raum für Diplomatie, doch mehrere Verbündete, darunter Kanada, Großbritannien und Japan, forderten, die Waffenruhe auf den Libanon auszuweiten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, die Waffenruhe sei willkommen, aber Verhandlungen seien nötig, da der zugrundeliegende Konflikt ungelöst bleibe.
Spanien forderte die EU auf, den Kooperationsvertrag mit Israel von 1995 nach Angriffen auf den Libanon auszusetzen.
Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl warf den USA und der EU vor, einen Stellvertreterkrieg in Ungarn zu führen.
Kroatien begann mit der Einführung eines neuen EU-Digitalgrenzsystems, das Reisenden den Passstempel erspart.
Der frühere US-Präsident Barack Obama erörterte mit EU-Führern die Ukraine und TTIP.