Europäische Union im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Im April 2026 wurde die Sicherheitsagenda der Europäischen Union vom Krieg um den Iran und die Straße von Hormus geprägt. Am 3. und 4. April schoss der Iran zwei US-Flugzeuge ab, und die EU und China forderten eine sofortige Waffenruhe und sichere Schifffahrt in der Meerenge. Am 7. April mahnte die EU die Vereinigten Staaten, im Iran keine Kriegsverbrechen zu begehen, während eine Frist näher rückte, und forderte die Mitgliedstaaten auf, sich auf Sicherheitsbedrohungen aus dem Nahen Osten vorzubereiten. Am 12. April kündigte Präsident Trump an, die USA würden die Kontrolle über die Meerenge übernehmen und iranische Häfen blockieren; die EU warnte den Iran wegen Schiffen in der Nähe der Wasserstraße. Bis zum 14. April meldete die EU, dass kein Schiff die Meerenge durchquert habe. Am 17. April planten die EU-Staats- und Regierungschefs eine defensive Mission zur Sicherung der Meerenge, nachdem der Iran sie wieder geöffnet hatte, und am 23. April schickten die USA einen dritten Flugzeugträger in die Region.
Das zweite Thema waren die europäische Verteidigung und Russland. Die EU stellte 115 Millionen Euro für Projekte im Rahmen ihres AGILE-Programms zu künstlicher Intelligenz, Drohnen und Quantentechnologie bereit und investierte Berichten zufolge mehr als eine Milliarde Dollar in Verteidigungsforschung, die auf den Erfahrungen des Ukraine-Kriegs beruht. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez forderte eine EU-Armee, und der Chef der Europäischen Verteidigungsagentur sagte, die Mitgliedstaaten könnten die Wehrpflicht wieder einführen. Am 21. April bereitete die EU Berichten zufolge Zehntausende Soldaten für die Ukraine vor, während Estland die Ausbildung von Zehntausenden ukrainischen Soldaten ankündigte. Auf einer am 8. April veröffentlichten Tonaufnahme bot der ungarische Außenminister Péter Szijjártó dem russischen Außenminister Sergej Lawrow ein EU-Dokument an; er äußerte sich nicht dazu.
Innerhalb der Union wurde das neue digitale Ein- und Ausreisesystem am 10. April vollständig in Betrieb genommen; 27.000 Reisende wurden Berichten zufolge abgewiesen. Tschechische Behörden führten am 8. April in einem Fall von EU-Subventionsbetrug Festnahmen und Razzien durch. Am 20. April verhängten die USA und die EU Visabeschränkungen gegen 75 Personen mit Verbindungen zum Sinaloa-Kartell.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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