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Kurdische Kräfte in Syrien durchlaufen eine erzwungene politische und militärische Integration in den syrischen Staat, unterstützt von Regionalmächten wie Katar und Saudi-Arabien, aber bekämpft von einem US-Senator, der neue Sanktionen vorschlägt. Diese Neuausrichtung hat weit verbreitete kurdische Proteste im Ausland und ein Gefühl des Verlassenseins durch ehemalige Verbündete ausgelöst.
Januar 2026
Woche vom 26. Jan., im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Keine Abweichungen diese Woche.Alle Wochen dieses Monats sind ruhig.
Der Wirtschaftsbereich wird von externem politischem Druck definiert, nicht von internen Entwicklungen. Ein ranghoher US-Senator hat einen 'Save the Kurds'-Gesetzentwurf vorgeschlagen, der neue Syrien-Sanktionen anstrebt, und stellt die einzige direkte wirtschaftliche Aktion dieser Periode dar.
View full calendar →Die Politik wird von einer entscheidenden Hinwendung zur Integration mit Damaskus dominiert. Die syrische Regierung und die Syrischen Demokratischen Kräfte haben eine formelle Vereinbarung und Waffenruhe erreicht, die von den USA als historischer Meilenstein gefeiert und von Katar und Saudi-Arabien begrüßt wird. Dies folgt auf eine Phase, in der sich die Kurden verraten und in der Defensive fühlten, als sich die USA abwandten.
Die Sicherheitsdynamik zeigt eine Offensive der syrischen Regierung zur Konsolidierung der territorialen Kontrolle über ehemalige kurdische Gebiete. Die syrische Armee ist in Gebiete östlich von Aleppo eingerückt, hat seit über einem Jahrzehnt von Kurden gehaltene Territorien erobert und Hunderte festgenommen, während kurdische Kräfte sich zurückziehen und Gefängnisse übergeben. Eine formelle Waffenruhe ist nun in Kraft, aber die Kampagne hat die US-Terrorismusbekämpfungspolitik durcheinandergebracht.
Die Gesellschaft ist von einem tiefen Gefühl des Verlassenseins und globalen Protests geprägt. Syrische Kurden fühlen sich nach dem Damaskus-Abkommen von den USA enttäuscht und verraten, was zu Demonstrationen in Zürich, Stuttgart und Aufrufen zur internationalen Verteidigung führt. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines syrischen Präsidialdekrets, das kurdische Rechte garantiert.