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Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat Iran und dessen Verbündeten Hisbollah öffentlich beschuldigt, den Libanon als Verhandlungsmasse in Gesprächen mit den USA zu nutzen. In einem CNN-Interview sagte Aoun: „Es ist nicht euer Land, es ist unser Land“ und richtete sich damit direkt an Iran und die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC). Er behauptete, Teheran nutze die Stabilität des Libanon, um in breiteren Verhandlungen mit Washington Vorteile zu erlangen, während die Ablehnung einer Waffenruhe durch die Hisbollah den Fortschritt der US-iranischen Gespräche ins Stocken gebracht habe.
Aouns Äußerungen markieren einen seltenen öffentlichen Bruch zwischen der libanesischen Regierung und der vom Iran unterstützten Hisbollah, die im Land erhebliche politische und militärische Macht besitzt. Die Vorwürfe kommen vor dem Hintergrund anhaltender Kämpfe im Libanon und Zweifeln an einem umfassenderen Friedensabkommen. Iran hat seine Unterstützung für die Hisbollah bekundet, was die Bemühungen zur Beilegung des Konflikts weiter erschwert.
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