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Die Taliban-Regierung strebt diplomatische Anerkennung durch Russland und die EU an, während sie die innere Repression durch neue Familiengesetze verschärft, grenzüberschreitende Gewalt mit Pakistan eskaliert und eine humanitäre Krise sich vertieft.
Mai 2026
Woche vom 18. Mai, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
In diesem Zeitraum wurden keine konkreten Wirtschaftsereignisse gemeldet. Der Hintergrund deutet auf eine sich verschärfende Hungerkrise und Kürzungen der Hilfsgelder hin, aber es liegen keine spezifischen wirtschaftspolitischen oder Marktentwicklungen vor.
View full calendar →Die Taliban streben aktiv nach internationaler Legitimität, wobei Russland ein militärisches Kooperationsabkommen unterzeichnet und andere auffordert, diesem Beispiel zu folgen, während die EU die Taliban zu Gesprächen über die Rückführung von Migranten einlädt. Im Inland erließen die Taliban ein Dekret zur Ehetrennung und senkten das gesetzliche Heiratsalter für Mädchen auf neun Jahre, was UN-Kritik hervorrief.
Die grenzüberschreitende Gewalt mit Pakistan verschärft sich: Ein Selbstmordanschlag in Pakistan tötete 15 Polizisten in Bannu, und Afghanistan beschuldigte Pakistan grenzüberschreitender Angriffe mit zivilen Todesopfern. Russlands Militärpakt mit den Taliban fügt eine neue Dimension hinzu, während Kabuls Warnung an die Tehreek-e-Taliban Pakistan Islamabad nicht überzeugt.
Eine humanitäre Krise verschärft sich: Ein LKW-Unfall mit Flüchtlingen tötete 18 Menschen, Überschwemmungen töteten 24, und das WFP warnt vor einer sich verschlechternden Hungersnot bei Müttern und Kindern. Das neue Familiengesetz der Taliban, das Kinderehen legalisiert, stößt auf breite Verurteilung, während freiwillige Rückkehr von Afghanen trotz Zahlungen gering bleibt.