Nordische Länder im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In den nordischen Ländern wurde die Politik im Juli 2026 vom erneuten Anspruch von US-Präsident Donald Trump auf Grönland beim NATO-Gipfel in Ankara bestimmt. Am 3. Juli hatte Grönlands Regierungschef gesagt, Trump sei von einer Annexion abgerückt, doch am 5. Juli nannte ein US-Vertreter eine Übernahme Grönlands die "einzige Lösung", und am 7. Juli sagte Trump auf dem Gipfel, die Frage habe die Beziehungen zwischen den USA und der NATO belastet, und verlangte das Gebiet unter Verweis auf strategische, energiepolitische und verteidigungspolitische Interessen. Am 8. Juli bezeichnete er Spanien als "verlorenen Fall" und beklagte, die Verbündeten hätten seine Bemühungen zurückgewiesen. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen erwiderte, Dänemark sei "bereit, Grönland zu verteidigen". Am 9. Juli verknüpfte Trump Berichten zufolge einen Abzug der US-Truppen aus Europa mit einer Einigung über Grönland; finnische Politiker wiesen seinen Anspruch zurück, und Litauens Präsident nannte die Äußerungen "Improvisation". NATO-Generalsekretär Mark Rutte musste sich Fragen zu der Forderung stellen, und Trump verließ den Gipfel trotz tiefer Gräben unter den Verbündeten in relativ positiver Stimmung.
Der Gipfel selbst befasste sich vor allem mit dem Iran, der Ukraine und den Verteidigungsausgaben. Finnlands Präsident Alexander Stubb sprach für alle NATO-Staats- und Regierungschefs zu Russland. Am 2. Juli kündigten die USA eine Initiative an, die den Mitgliedern mit den höchsten Verteidigungsausgaben bevorzugten Zugang zu US-Rüstungsgütern und mehr Geheimdienstaustausch gewährt. Der türkische Präsident Erdogan schenkte den NATO-Staats- und Regierungschefs Pistolen, was Kritik hervorrief.
Chinas Außenminister Wang Yi reiste Anfang Juli durch die Region, traf am 3. Juli seinen dänischen Amtskollegen und am 4. Juli schwedische Vertreter und äußerte sich am 7. Juli zu Norwegen. Er sagte, China und Europa seien Partner, keine Rivalen.
In Finnland geriet Ministerpräsident Petteri Orpo wegen 35 Millionen Euro staatlicher Unterstützung für das Arenaprojekt Garden Helsinki in die Kritik und rief am 16. Juli das Parlament zusammen, um sich damit zu befassen. Finnland will zudem sein Pushback-Gesetz bis 2028 verlängern. In Norwegen wurde Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, am 13. Juli mit Fußfessel in den Hausarrest entlassen. Schwedens Gesetz, das einige Geschäfte zur Annahme von Bargeld verpflichtet, trat am 1. Juli in Kraft.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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