Ägypten im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Ägyptens Politik wurde im September 2026 von regionaler Diplomatie bestimmt. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman besuchte am 15. September Kairo zu Gesprächen mit Präsident Abdel Fattah al-Sisi. Sisi sagte, die Sicherheit Saudi-Arabiens und der Golfstaaten sei ein fester Bestandteil der nationalen Sicherheit Ägyptens, Ägypten verurteilte anhaltende Angriffe auf Saudi-Arabien, und beide forderten freie Schifffahrt durch wichtige Meerengen. Im Lauf des Monats verurteilte Ägypten Angriffe auf Kuwait, Bahrain, Jordanien und Saudi-Arabien, darunter auf eine saudische Pipeline, und führte am 10. September mit Saudi-Arabien eine gemeinsame Militärübung durch. Außenminister Badr Abdelatty sagte, Kairo lehne es ab, Meerengen und Seewege als Druckmittel einzusetzen.
Gaza und die Palästinenser bildeten das zweite Thema. Sisi wies die Vertreibung von Palästinensern wiederholt zurück: am 2. September gemeinsam mit Xi Jinping, am 8. September mit dem griechischen Ministerpräsidenten und dem zyprischen Präsidenten und am 16. September in Kairo mit Mahmud Abbas, wobei er sagte, Ägypten arbeite mit Vermittlern an einer Waffenruhe in Gaza. Bis zum 28. September startete Ägypten seinen 285. Hilfskonvoi nach Gaza. Am 21. September warnte es, ein israelisches Eindringen in den Al-Aqsa-Komplex könne die regionale Lage verschärfen, und am 24. September sagte Abdelatty, Kairo sehe keine positive israelische Haltung zur zweiten Phase des Gaza-Plans. Die Hamas und palästinensische Gruppen trafen sich in Kairo, um über Wahlen und Einheit zu beraten.
Ägypten pflegte auch die Beziehungen zu Großmächten. Xi Jinping besuchte das Land am 1. und 2. September zum ersten Mal seit zehn Jahren und schlug einen neuen Sicherheitsrahmen für den Nahen Osten vor. Sisi führte am 11. und 12. September eine Delegation zum BRICS-Gipfel in Neu-Delhi und traf am 20. September in Kairo den CIA-Direktor, um über die Iran-Krise zu sprechen. Ministerpräsident Mostafa Madbouly führte die Delegation bei der UN-Generalversammlung an, und Ägypten richtete ein trilaterales Verteidigungstreffen mit Griechenland und Zypern aus.
Zum Sudan sagte Sisi, dessen Sicherheit sei eine rote Linie. Ägypten legte zudem im Streit um den Nil-Staudamm einen neuen Fall gegen Äthiopien vor und erklärte, es werde keine neuen Staudämme akzeptieren. Im Inland verurteilte ein Gericht am 5. September die Moderatorin Sarah Khalifa und 11 weitere Angeklagte in einem Drogenfall zum Tod, und das Parlament verschob am 30. September die neue Strafprozessordnung um ein Jahr.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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