Golfstaaten im April 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Politik der Golfstaaten drehte sich im April 2026 um die Diplomatie rund um die Straße von Hormus und den Krieg zwischen den USA und dem Iran. Oman und der Iran führten am 5. April Gespräche über sicheren Schiffsverkehr durch die Meerenge. Im UN-Sicherheitsrat wurde eine Abstimmung mehrfach verschoben, Bahrains Fünf-Punkte-Plan wurde nach Einwänden gegen einen Einsatz von Gewalt abgeschwächt, und am 7. April legten Russland und China ihr Veto gegen eine Resolution zur Öffnung der Meerenge ein. Die Emirate erklärten, freie Durchfahrt müsse Teil jedes Abkommens zwischen den USA und dem Iran sein. Am 22. April trafen sich in London mehr als 30 Länder, um über die Öffnung der Meerenge zu beraten.
Am 7. April wurde eine zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran verkündet. Gespräche in Islamabad endeten am 12. April ohne Einigung, und der Iran forderte Reparationen von Saudi-Arabien, den Emiraten, Bahrain, Jordanien und Katar. Am 17. April erklärte der Iran die Meerenge für Handelsschiffe geöffnet, und am 22. April verlängerte Präsident Donald Trump die Waffenruhe, bis die Gespräche abgeschlossen sind. Bis zum 27. April hatte der Iran vorgeschlagen, die Meerenge für die USA zu öffnen und dabei gemeinsam mit Oman die Kontrolle auszuüben.
Die Vermittlung lief über mehrere Hauptstädte. Pakistans Ministerpräsident reiste durch Saudi-Arabien, Katar und die Türkei, und Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichneten am 14. April eine strategische Verteidigungspartnerschaft. Die Außenminister Ägyptens, Pakistans, der Türkei, Saudi-Arabiens und Omans trafen sich mehrfach, um über die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran zu beraten.
Der Konflikt führte auch zu diplomatischen Zwischenfällen. Iranische Angriffe trafen Kuwaits Meerwasserentsalzungsanlage und saudische Energieanlagen, Kuwaits Konsulat in Basra wurde gestürmt, und die Botschaft der Emirate in Damaskus wurde verwüstet, woraufhin Syrien harte Maßnahmen ankündigte. Kuwait entzog mehr als 2.000 Menschen die Staatsbürgerschaft, Bahrain Dutzenden wegen mutmaßlicher Unterstützung des Iran.
Am 14. April traf Chinas Präsident Xi Jinping den Kronprinzen von Abu Dhabi und legte einen Vier-Punkte-Plan für Frieden im Nahen Osten vor. Die Staats- und Regierungschefs der Golfstaaten hielten einen Konsultationsgipfel in Dschidda ab, und am 29. April traten die Emirate aus der OPEC und OPEC+ aus, was sie als souveräne Entscheidung bezeichneten; der Schritt vertiefte die Kluft zu Saudi-Arabien.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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