Israel im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Israels Sicherheitslage im Mai 2026 wurde von den Kämpfen mit der Hisbollah im Libanon bestimmt, die sich trotz einer von den USA vermittelten Waffenruhe im Laufe des Monats ausweiteten. Am 6. und 7. Mai griff Israel die südlichen Vororte Beiruts an, die ersten Angriffe auf die Hauptstadt seit der Waffenruhe; Ziel war ein Kommandeur der Radwan-Einheit der Hisbollah. Die Hisbollah antwortete mit Drohnen, darunter ihr bisher größter Drohnenangriff auf Nordisrael, und israelische Soldaten kamen durch Drohnen- und Mörserbeschuss ums Leben. Die Waffenruhe wurde am 15. Mai verlängert, doch Angriffe und Evakuierungsaufforderungen für Dutzende Dörfer gingen weiter. Am 12. Mai überquerten israelische Kräfte den Litani. Am 26. Mai kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an, die Hisbollah zu zerschlagen, und am 28. Mai erklärte Israel große Teile des Südlibanon zum Kampfgebiet und griff Beirut und Tyros an. Israelische Truppen nahmen am 31. Mai die Burg Beaufort ein; der Verteidigungsminister sagte, sie würden dort als Teil einer Sicherheitszone bleiben. Libanesische Behörden meldeten an mehreren Tagen Dutzende Tote.
Im Gazastreifen erklärte Israel, am 16. Mai den Chef des militärischen Arms der Hamas und am 27. Mai dessen Nachfolger Mohammed Ouda bei Angriffen getötet zu haben. Netanjahu räumte ein, dass Israel seine Kontrolle im Gazastreifen trotz der Waffenruhe ausweite, und ordnete am 29. Mai an, sie auf 70 Prozent des Gebiets zu erhöhen. Palästinensische Stellen meldeten, seit Ausrufung der Waffenruhe seien mindestens 890 Palästinenser getötet worden. Israel richtete zudem eine Einsatzgruppe ein, die Beteiligte am Angriff vom 7. Oktober verfolgen soll.
Israel bereitete sich auf einen möglichen erneuten Konflikt mit dem Iran vor. Regierungsvertreter besprachen Angriffe mit den USA, und Berichten zufolge schickte Israel während des Krieges eine Iron-Dome-Batterie und ein Lasersystem in die Emirate. Die USA sollen mehr als die Hälfte ihrer THAAD-Abfangraketen bei der Verteidigung Israels eingesetzt haben.
Israel fing eine Hilfsflotte auf dem Weg nach Gaza ab und schob bis zum 21. Mai rund 430 ausländische Aktivisten ab. Mehrere Aktivisten warfen Israel Misshandlungen in Haft vor. Ein israelischer General sagte außerdem, die Zahl der Tötungen im Westjordanland sei die höchste seit 1967.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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