Türkei im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In der Türkei war im Januar 2026 die am häufigsten gemeldete politische Entwicklung die Rolle der Türkei im von den USA geführten Friedensrat für Gaza. Um den 16. Januar lud Präsident Trump Präsident Erdoğan Berichten zufolge als Mitgründer ein, und ein US-Vertreter sagte, Israels Ministerpräsident Netanjahu sei nicht darüber informiert worden, dass katarische und türkische Vertreter dem Gremium angehören würden. Am 19. Januar sagte Netanjahu öffentlich, Israel und die Vereinigten Staaten seien uneins über die Aufnahme der Türkei und Katars. Erdoğan sagte, die Türkei stimme sich mit den USA zu Gaza ab, und telefonierte am 5. und 21. Januar mit Trump. Am 27. Januar traf die Hamas türkische Vertreter, um die nächste Phase der Waffenruhe in Gaza zu besprechen.
Iran war das zweite Thema. Erdoğan sagte, er hoffe, dass die Unruhen in Iran diplomatisch gelöst würden, und die Türkei lehne eine ausländische Intervention dort ab. Am 28. Januar sagte Außenminister Hakan Fidan, es wäre falsch, den Krieg wieder zu beginnen, warnte vor einem möglichen US-Angriff auf Iran und forderte die Vereinigten Staaten auf, Atomverhandlungen mit Teheran aufzunehmen. Die Türkei, Oman und Katar versuchten Berichten zufolge, zwischen Washington und Teheran zu vermitteln. Irans Außenminister Araghtschi führte am 30. Januar Gespräche in Ankara und Istanbul, unter anderem mit Erdoğan, und Erdoğan schlug Trump Berichten zufolge einen Dreiergipfel mit den Vereinigten Staaten vor. Türkische Vertreter behaupteten zudem, Israel dränge die USA zu einem Angriff auf Iran.
Zu Syrien begrüßte Erdoğan die Waffenruhe zwischen der syrischen Regierung und den kurdisch geführten Kräften, sagte dem syrischen Staatschef al-Scharaa, die türkische Unterstützung werde fortgesetzt, und erklärte, die vollständige Beseitigung des Terrorismus sei entscheidend. Erdoğan besprach mit Trump am 5. Januar auch Venezuela und sagte, das Land dürfe nicht instabil werden. Die Türkei soll sich in fortgeschrittenen Gesprächen über einen Beitritt zu einem saudisch-pakistanischen Verteidigungspakt befinden. Die Tagesordnung des Parlaments wurde von Rentenreformen und der Genehmigung von Auslandseinsätzen des Militärs angeführt, und die Türkei und Usbekistan kündigten gemeinsame strategische Treffen in Ankara an.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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