Türkei im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Im Juni 2026 wurde die Sicherheitslage rund um die Türkei von den Kämpfen zwischen dem Iran, Israel und den USA sowie von den Vorbereitungen der Türkei auf den NATO-Gipfel in Ankara bestimmt. Der Iran griff am 3. Juni den Flughafen von Kuwait mit Drohnen an und tötete einen Menschen, und die Hisbollah lehnte am nächsten Tag eine Waffenruhe mit Israel ab. Die USA und der Iran tauschten am 6. Juni im Golf Angriffe aus. Am 8. Juni beschossen sich der Iran und Israel erstmals seit April gegenseitig mit Raketen, und am 10. Juni traf das US-Militär Ziele im Süden des Iran. Nachdem Mitte Juni ein Atomabkommen mit dem Iran gemeldet worden war, erklärte Israel, es werde die Besatzung des Südlibanon fortsetzen. Am 27. Juni eskalierten die Angriffe zwischen den USA und dem Iran erneut.
Vor dem NATO-Gipfel führte die türkische Polizei eine Reihe von Festnahmen durch. Am 16. Juni durchsuchte sie Büros der Opposition in Istanbul. Am 23. Juni wurden bei Anti-Terror-Razzien mehr als 200 Menschen festgenommen, darunter Aktivisten, und bis zum 27. Juni kamen knapp 180 weitere Festnahmen hinzu, nachdem über 100 Haftbefehle ausgestellt worden waren. Bei einer Pride-Veranstaltung in Istanbul wurden am 28. Juni Dutzende Menschen festgenommen. Bei den Rüstungsfragen prüften die USA den Verkauf von F-35-Kampfjets an die Türkei und trieben einen Verkauf von Triebwerken im Wert von 700 Millionen Dollar voran. Berichte vom 30. Juni besagten, F-35-Jets könnten verkauft werden, wenn die Türkei ihre russischen S-400-Systeme an ein drittes Land abgibt. Italien kündigte an, ein Luftabwehrsystem in der Türkei zu stationieren, und die Rakete IHA-230 wurde bei den türkischen Landstreitkräften in Dienst gestellt.
Der Krieg in der Ukraine berührte türkische Interessen im Schwarzen Meer. Ein türkischer Trawler wurde am 6. Juni westlich von Sewastopol versenkt, und am 22. Juni setzte ein russischer Drohnenangriff ein türkisches Frachtschiff in Brand und tötete ein Besatzungsmitglied, so die ukrainische Marine. Eine Seedrohne explodierte am 5. Juni in einem rumänischen Schwarzmeerhafen. Russische Behörden erklärten, am 17. Juni habe eine ukrainische Drohne einen Bus mit Kindern getroffen; die Ukraine wies die Verantwortung zurück.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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