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Der kolumbianische Präsidentschaftsübergang zerbricht: Der scheidende Präsident Petro weigert sich, den gewählten Präsidenten de la Espriella anzuerkennen, verbietet die Amtseinführung auf einem Militärstützpunkt und sieht sich Belästigungsvorwürfen ausgesetzt, während Boliviens Haftbefehl gegen Evo Morales wegen Terrorismusvorwürfen die politische und sicherheitspolitische Volatilität in der gesamten Andenregion verschärft.
Redaktionell kuratierte Konflikte und Rivalitaeten, an denen Andenregion beteiligt ist. Klappen Sie ein Panel auf, um die einzelnen Konfliktpunkte darin zu sehen.
Wettbewerb externer Mächte -- der Vereinigten Staaten, Chinas und der Europäischen Union -- um Handelsbedingungen, Rohstoffzugang, Infrastrukturaufträge und die Kontrolle strategischer Häfen in ganz Lateinamerika.
Kolumbiens außenpolitische Ausrichtung, der umstrittene Präsidentschaftswechsel und die Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen und Drogenkartellen.
Venezuelas umstrittener Weg nach der US-Operation, die Nicolás Maduro absetzte: das Mandat der Übergangsverwaltung, die Wiederöffnung des Ölsektors, die Rechtmäßigkeit der Intervention und der ungelöste Essequibo-Anspruch gegenüber Guyana.
Redaktionelle Haltung der Quellen, die diesen Monat am meisten ueber Andenregion berichten.
Bolivien sichert sich einen IWF-Kredit über 1,9 Milliarden Dollar und öffnet den Kraftstoffimport für den Privatsektor, während Kolumbien eine CAF-Investition von 9 Milliarden Dollar erhält und unter der neuen Regierung eine Rückkehr zu fossilen Brennstoffen signalisiert.
Kolumbiens Machtübergang steckt in einer Krise: Präsident Petro weigert sich, den gewählten Präsidenten de la Espriella anzuerkennen, verbietet die Amtseinführung auf einem Militärstützpunkt und plant einen vorzeitigen Rücktritt am 20. Juli, während de la Espriella eine diplomatische Neuausrichtung vorbereitet, einschließlich der Schließung von Botschaften in drei europäischen Ländern.
Bolivien eskaliert gegen Evo Morales mit einem Haftbefehl wegen Terrorismusvorwürfen, während Ecuador und Kolumbien eine gemeinsame Anti-Drogen-Offensive starten und Banden die Goldminen-Lieferkette Ecuadors kapern, was grenzüberschreitende kriminelle Bedrohungen verdeutlicht.
Die dominante gesellschaftliche Spannung ist die Nachwirkung des Fährunglücks in Guyana, bei dem mindestens 53 Menschen starben und Dutzende vermisst werden, was Mordanklagen gegen Kapitän und Besatzung sowie eine von der Regierung eingesetzte Untersuchung auslöste.