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Venezuela bündelt mehrere unterschiedliche Konflikte in einem Land. Eine US-Militäroperation nahm den amtierenden Präsidenten fest, und eine ausgehandelte Übergangsverwaltung trat an -- offen bleiben Fragen des Mandats, des Wahltermins und der Rolle der Opposition. Parallel öffnete die Lockerung der Sanktionen die größten nachgewiesenen Rohölreserven der Welt wieder für internationale Betreiber, die Konzerne kehrten zurück und die Exporte erreichten Mehrjahreshöchststände. Die Intervention selbst bleibt rechtlich umstritten, auch hinsichtlich der Kriegsvollmachten und der Angriffe auf Schiffe. Davon getrennt liegt Venezuelas langjähriger Anspruch auf die Region Essequibo weiterhin beim Internationalen Gerichtshof. Die Berichterstattung teilt sich deutlich zwischen westlichen und lateinamerikanischen Medien einerseits und russischen, chinesischen und iranischen Staatsmedien andererseits.
Koalitionen mit eigenen Rahmen fuer dieselbe zugrunde liegende Konfrontation.
Geladenes Vokabular pro Koalition und juengste Schlagzeilen.
Laender, die direkt an diesen Spannungen beteiligt sind, oder deren eigene Medien darueber berichten.
Mit dem Ende des Narco-Staats stellt eine Übergangsregierung die Ordnung wieder her und der Ölsektor öffnet sich erneut -- eine fragile, aber echte Chance für Venezuelas Erholung und die globale Energieversorgung.
Selbst wohlwollende westliche Berichterstattung sieht einen ohne Rechtsgrundlage entführten Staatschef, eine von der Einigung ausgeschlossene Opposition und hinter verschlossenen Türen geschlossene Ölgeschäfte.
Washington entführte einen Präsidenten, setzte eine gefügige Regierung ein und nahm sich die größten Ölreserven der Welt -- Kanonenbootimperialismus, der das Völkerrecht zerreißt und ganz Lateinamerika warnt.
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