Daily brief
Der russische Präsident Wladimir Putin ist zu einem Staatsbesuch in China eingetroffen, nur wenige Tage nachdem Präsident Donald Trump das Land verlassen hatte. Der Besuch ist Putins 25. Reise nach China und erfolgt, während beide Führer die engen Beziehungen ihrer Länder betonen, die sie als 'beispiellos' bezeichnen. Chinesische Beamte haben ihre Vorfreude auf den Besuch geäußert; Präsident Xi Jinping wird Putin zu einer sogenannten 'Teediplomatie' empfangen. Experten weisen darauf hin, dass die Nicht-Bündnis-Partnerschaft zwischen Russland und China die Multipolarität und globale Stabilität vorantreibt, obwohl der Besuch auch vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts Russlands mit der Ukraine und internationalem Druck stattfindet.
Der Aufruf eines litauischen Ministers zum Angriff auf Kaliningrad hat starke Reaktionen hervorgerufen.
Demokraten haben Präsident Trump wegen der Lockerung der US-Ölsanktionen gegen Russland scharf kritisiert und von einem 'gefährlichen und unhaltbaren Geschenk an Wladimir Putin' gesprochen.
Ein hochrangiger Diplomat hat vor wachsenden Risiken eines direkten Zusammenstoßes zwischen der NATO und Russland gewarnt.
Angela Merkel hat gesagt, Europa spreche nicht genug mit Russland, lehnte es aber ab, selbst zu vermitteln.