Südeuropa im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Südeuropa war im Juni 2026 geprägt von einem Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Nach dem G7-Gipfel sagte Trump, Meloni habe ihn um ein Foto „angebettelt“. Meloni nannte die Geschichte „völlig erfunden“, Trump wiederholte sie bei einer Wahlkampfveranstaltung. Außenminister Antonio Tajani sagte eine geplante Reise in die USA ab, und italienische Politiker, darunter Matteo Salvini, verurteilten Trumps Äußerungen. Trump kritisierte Italien außerdem wegen der NATO-Verpflichtungen und wegen Iran. Am 23. Juni hieß es, Meloni erwäge vorgezogene Neuwahlen; am 25. Juni trafen sie und Trump sich zu einem privaten Abendessen in Mar-a-Lago.
Italiens Außenpolitik bewegte sich an mehreren Fronten. Meloni erklärte am 11. Juni, Italien werde Sanktionen gegen israelische Siedler und gegen Minister Itamar Ben-Gvir unterstützen. Sie nannte das Abkommen zwischen den USA und Iran eine Chance für den Frieden und erwähnte eine mögliche Mission in der Straße von Hormus binnen 60 Tagen, während Tajani sagte, Italien werde seine Botschaft in Teheran wieder öffnen und habe die Nutzung seiner Stützpunkte für Kriegshandlungen nie genehmigt. Rom lehnte das PURL-Programm der NATO für die Ukraine ab, und Meloni forderte, die europäische Komponente der NATO zu stärken. Die EU billigte eine Verordnung zur Rückführung von Migranten nach dem „Albanien-Modell“.
Auf der italienischen Rechten sah Roberto Vannacci, ein pensionierter General und Europaabgeordneter, seine Gruppierung zu einer Partei werden. Eine Umfrage sah sie bei 6 Prozent, vor der Lega, und sie schloss sich einer Fraktion im Europäischen Parlament an, der auch die AfD angehört. Meloni sagte am 29. und 30. Juni, die Zeit sei reif für einen Präsidenten aus dem rechten Lager.
In Spanien verurteilte das Oberste Gericht den früheren Verkehrsminister José Luis Ábalos am 22. Juni wegen Korruption zu 24 Jahren Haft. Gegen den früheren Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero wird wegen Einflussnahme ermittelt, und Begoña Gómez, die Frau von Ministerpräsident Pedro Sánchez, steht vor einem Korruptionsprozess. Der Kongress verabschiedete einen nicht bindenden Antrag, der Sánchez zum Rücktritt auffordert. Anderswo gewann Maltas Labour-Partei eine vierte Amtszeit in Folge.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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