Südeuropa im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In Südeuropa war im Juli 2026 das Verhältnis der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu US-Präsident Donald Trump das beherrschende politische Thema. Trump veröffentlichte am Vorabend des NATO-Gipfels ein „Kontaktverbot“-Meme über sie und ließ damit einen Streit wieder aufleben, der mit einer Auseinandersetzung um ein G7-Foto begonnen hatte. Meloni bemühte sich, eine Eskalation zu vermeiden, und sagte am 8. Juli, das Verhältnis zu Trump bleibe trotz Provokationen herzlich.
Im Inland musste Meloni eine Reihe von Rückschlägen hinnehmen. Am 14. und 15. Juli verlor sie in der Abgeordnetenkammer eine Abstimmung über ihre Wahlrechtsreform, und Giuseppe Conte sagte, sie habe ihre Mehrheit verloren und solle zurücktreten. Bis zum 25. Juli hatten sie und Oppositionsführerin Elly Schlein Berichten zufolge eine Einigung über das Wahlrecht erzielt, und am 26. Juli trieb sie die Reform weiter voran. Eine Umfrage sah das Vertrauen in ihre Regierung bei 34 Prozent, und General Roberto Vannacci forderte eine schriftliche Vereinbarung mit ihr. Nach dem Tod eines in Bologna festgenommenen Mannes kam es zu heftigen Protesten, und Meloni forderte „Wahrheit“. Am 30. Juli drohte ihre Regierung, wegen der Migrationskrise in Ceuta die Freizügigkeit im Schengen-Raum mit Spanien auszusetzen; Spanien nannte den Vorschlag „Demagogie“ und lehnte es ab, dort den Notstand auszurufen.
In Spanien ordnete Trump am 8. Juli einen Stopp des US-Handels mit dem Land an, und Ministerpräsident Pedro Sánchez nannte die Beziehungen zu Washington positiv. Der Senat, in dem die rechten Parteien den Ton angeben, blockierte am 9. Juli einen Freundschaftsvertrag mit Frankreich. Der frühere Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero geriet in einen Schmuckfall, und ein Richter erhob im Fall „cloacas“ Anklage gegen den früheren Chef der Guardia Civil. Der Gerichtshof der EU stützte das spanische Gesetz, das den Weg für eine Amnestie für Carles Puigdemont ebnet, und die Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar wurden abgeschafft.
Israel und Libanon führten in Rom eine sechste Runde US-vermittelter Gespräche, bei der Italien einen Plan für den Libanon vorlegte. Zu Zypern traf UN-Generalsekretär António Guterres am 28. Juli beide Seiten, um die Aussichten auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zu prüfen, und eine Umfrage ergab, dass 65 Prozent der türkischen Zyprer eine Lösung unterstützen.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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