Südeuropa im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Das prominenteste Sicherheitsereignis in Südeuropa war im Februar 2026 die Kollision eines Migrantenboots mit einem Schiff der griechischen Küstenwache nahe der Insel Chios. Berichten zufolge kamen 14 oder 15 Menschen ums Leben. Ein Staatsanwalt ordnete die Festnahme eines Überlebenden im Zusammenhang mit den Todesfällen an, und es wurden Fragen zu den kurz nach der Kollision gegebenen offiziellen Darstellungen laut. Am 27. Februar nahm die türkische Polizei fünf Personen im Zusammenhang mit dem Schiffsunglück fest. Am selben Tag suchten spanische Behörden und die EU-Grenzagentur Frontex nach einem vor den Balearen als vermisst gemeldeten Migrantenboot, und die griechischen Behörden nahmen nahezu 300 Migranten aufgrund eines neuen Gesetzes zur Kriminalisierung der illegalen Einreise fest.
Italienische Ermittler befragten einen ersten Verdächtigen im Fall der mutmaßlichen „Menschensafaris“ in Sarajevo, einer Serie tödlicher Schüsse in der bosnischen Hauptstadt, die länderübergreifend koordiniert untersucht wird. In Italien bekannten sich Anarchisten zur Sabotage einer Bahnstrecke, die mit den Olympia-Sportstätten verbunden ist. Ein gepanzerter Geldtransport wurde auf einer italienischen Autobahn Ziel eines Raubversuchs, der in einem Schusswechsel vereitelt wurde. Berichten zufolge setzt zudem eine kriminelle Gruppe in Apulien Kriegswaffen ein und betreibt Trainingslager.
Spionagefälle erregten in Griechenland und Frankreich Aufmerksamkeit. Ein Offizier der griechischen Luftwaffe wurde beschuldigt, für China zu spionieren, und die Behörden beider Länder erhoben Anklage gegen Verdächtige in getrennten Fällen mit China-Bezug. Ein griechisches Gericht verurteilte im Predator-Fall einen israelischen Spionagesoftware-Hersteller und einen ehemaligen hochrangigen israelischen Offizier; einer erhielt eine achtjährige Haftstrafe.
Militärische Bewegungen standen im Zusammenhang mit den Spannungen mit dem Iran. Der US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford durchquerte am 17. Februar die Straße von Gibraltar, machte in Kreta Halt und verließ es am 26. Februar in Richtung Naher Osten. Am 27. Februar forderte Italien seine Staatsbürger auf, den Iran zu verlassen, und riet in der gesamten Region zu erhöhter Vorsicht. Unabhängig davon kauft Spanien trotz israelischer Einwände Rafael-Luftabwehrraketen von einer deutschen Einheit, und für Griechenlands Modernisierungsplan der Streitkräfte wurden Mittel im Rahmen des EU-Programms SAFE genehmigt.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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