Daily brief
Ein iranisches Gericht hat die Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi zu mehreren weiteren Jahren Haft verurteilt. Die Menschenrechtsaktivistin, die den Preis 2023 erhielt, verbüßt bereits eine frühere Strafe. Ihr Anwalt gab an, die neue Strafe betrage sechs Jahre wegen Anklagen im Zusammenhang mit ihrem Aktivismus gegen die Kopftuchpflicht und die Todesstrafe.
Iranische Beamte erklärten, der Dialog bleibe zentral, nachdem die Atomgespräche mit den USA einen 'Schritt vorwärts' gemacht hätten, schlossen aber einen Verzicht auf Urananreicherung aus und deuteten an, die USA nähmen die Gespräche nicht ernst.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will dringend nach Washington reisen, um die Agenda für die Iran-Gespräche neu auszurichten, wobei die USA fordern, der Iran müsse 'substanzielle Zugeständnisse' bringen.
Irans oberster Diplomat erklärte, die Macht des Landes komme vom 'Widerstand gegen Tyrannei' und es sei kriegsbereit, wolle aber keinen, während ein hochrangiger General sagte, der Iran sei vollständig vorbereitet, strebe aber keinen regionalen Krieg an.