Israel im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesellschaft
Religiöse Stätten erhielten in der israelischen Gesellschaft im März 2026 die meiste Aufmerksamkeit. Am 29. März hinderte die israelische Polizei den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem und andere katholische Geistliche unter Berufung auf Sicherheitsbedenken daran, in der Grabeskirche die Palmsonntagsmesse zu feiern. Nach Kritik europäischer Amtsträger und anderer wurde die Entscheidung zurückgenommen, der Gottesdienst fand statt, und am 30. März wurde dem Patriarchen der Zugang wieder gewährt. Israel hatte zudem am 6. März die Freitagsgebete im Ramadan auf dem Tempelberg, den Muslime Al-Aksa nennen, als Sicherheitsmaßnahme untersagt und das Gelände zum Ende des Ramadan geschlossen gehalten; am 20. März zerstreute die Polizei Gläubige, die draußen beteten. Am 20. März wies Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Vorwurf zurück, Jesus herabgewürdigt zu haben, nachdem er ihn mit Dschingis Khan verglichen hatte; er sagte, es sei keine Beleidigung von Christen beabsichtigt gewesen.
Das Westjordanland war das zweite Thema. Ein Menschenrechtsbericht der UN stellte am 17. März fest, Israel habe dort im vergangenen Jahr etwa 36.000 Palästinenser vertrieben, nannte das Ausmaß 'beispiellos' und äußerte die Sorge, es könne auf 'ethnische Säuberung' hinauslaufen. Siedler steckten am 12. März eine Moschee in Brand, und am 18. März nannte der Armeechef Siedlergewalt 'inakzeptabel'. Mehr als 600 israelische Wissenschaftler forderten am 30. März Maßnahmen dagegen, und am 26. März wurden in Ost-Jerusalem fünfzehn palästinensische Familien zwangsgeräumt. UN-Experten erklärten, Israel foltere Palästinenser in Haft systematisch; Israel wies einen Bericht als Propaganda zurück.
Der Krieg mit dem Iran prägte den Alltag. Am 1. März wurden in der Region mehr als 3.000 Flüge gestrichen. Laut einer Umfrage des INSS unterstützten 81 Prozent der Israelis die Angriffe auf den Iran, während in Tel Aviv und Haifa kleine Kundgebungen gegen den Krieg stattfanden. Eine Studie meldete, 100.000 Menschen hätten Israel in zwei Jahren verlassen.
Im Ausland gab es Proteste gegen den Krieg in Pakistan, Spanien, Rom, London und New York. Die Anti-Defamation League meldete eine Zunahme antisemitischer Klischees, und am 14. März beschädigte eine Explosion eine jüdische Schule in Amsterdam.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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