Levante im Juni 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Im Levante-Raum drehte sich die Politik im Juni 2026 um den Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon und um die Bemühungen, ihn zu beenden. Am 1. Juni setzte der Iran die indirekten Gespräche mit den Vereinigten Staaten aus, aus Protest gegen israelische Angriffe auf den Libanon, und Großbritannien, die EU und Saudi-Arabien verurteilten Israels Eskalation. Die USA vermittelten Anfang Juni eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon sowie einen Plan für militärische „Pilotzonen“; Hisbollah-Chef Naim Kassem lehnte sie als „Kapitulation“ ab. Am 19. Juni wurde eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah vereinbart, die am nächsten Tag verletzt wurde, als israelische Angriffe fünf Menschen töteten. Nach Gesprächen in Washington unterzeichneten Israel und der Libanon am 26. und 27. Juni ein Rahmenabkommen, das die Waffenruhe an die Entwaffnung der Hisbollah knüpft und einen Überwachungsmechanismus von USA, Israel und Libanon vorsieht. Kassem nannte es „nichtig“ und warnte vor einem Bürgerkrieg, Libanons Außenminister bezeichnete es als „Sieg der Diplomatie“, und Israel und der Libanon bestritten eine US-Angabe, Israel habe sich aus einem Teil des Südens zurückgezogen. Am 29. Juni sagte der Parlamentspräsident, ein Verbündeter der Hisbollah, das Abkommen werde nicht umgesetzt.
Der Libanon war zudem ein zentrales Thema zwischen Washington und Teheran. Nach einem israelischen Angriff auf Beirut am 14. Juni warnte Präsident Trump, dieser könne ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran gefährden, und forderte später Israel und die Hisbollah auf, die Kämpfe einzustellen. Ein am 15. Juni gemeldetes 14-Punkte-Abkommen zwischen den USA und dem Iran enthält eine Waffenruhe im Libanon, die Wiederöffnung der Straße von Hormus und Sanktionserleichterungen. Beim G7-Gipfel am 16. Juni sagte Trump Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, er solle Syrien den Umgang mit der Hisbollah überlassen; Damaskus lehnte eine militärische Rolle ab. Netanjahu erklärte, israelische Truppen würden im Libanon bleiben. Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz wurden am 19. Juni verschoben und dann geführt; Trump drohte dem Iran mit Schlägen, falls er die Hisbollah nicht stoppe.
Im Libanon sagte Präsident Aoun der Hisbollah und dem Iran, der Libanon sei nicht ihr Land, die Behörden übergaben die Finanzverbindungen der Hisbollah der Staatsanwaltschaft, und Saudi-Arabien erlaubte die Wiederaufnahme libanesischer Exporte. In Syrien verurteilte Damaskus am 29. Juni israelische Vorstöße im Süden, und Ägypten verurteilte die Angriffe. Die UN erklärten, ein Friedensfahrplan für Suwaida sei ins Stocken geraten.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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