Türkei im März 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
In der Türkei begann im März 2026 der Prozess gegen den Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, einen führenden Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, wegen Korruptionsvorwürfen, die Kritiker für politisch motiviert halten. In der Eröffnungssitzung am 9. März geriet er mit dem Richter aneinander und erhielt Applaus von Anhängern im Gerichtssaal. Am 12. März stellte ein türkisches Gericht die größte Oppositionspartei und Hunderte ihrer Mitglieder vor Gericht, was Kritiker ebenfalls als politisch bezeichnen.
Der Krieg unter Beteiligung des Iran prägte die türkische Außenpolitik. Erdoğan warnte, ein US-Krieg gegen den Iran hätte ernste Folgen, nannte die iranischen Angriffe auf Golfstaaten eine „unglaublich falsche Strategie“ und später den US-israelischen Krieg gegen den Iran „sinnlos und rechtswidrig“. Außenminister Hakan Fidan warnte, das Streben nach einem Regierungswechsel im Iran führe zu „weit gefährlicheren Szenarien“, und sagte, die Türkei lehne jeden Plan ab, einen Bürgerkrieg dort anzuzetteln. Die NATO erklärte, am 4. März sei eine iranische Rakete über türkischem Luftraum abgefangen worden; der Iran bestritt, sie abgefeuert zu haben. Nach einer zweiten Rakete am 9. März bestellte Ankara den iranischen Botschafter ein, und Teheran schlug eine gemeinsame Untersuchung vor. Erdoğan sagte, die Türkei sei entschlossen, „außerhalb des Feuerrings“ zu bleiben, warnte, Israel dränge die Region in eine Katastrophe, und sagte am 26. März, Israel stürze sie in ein „Blutbad“. Türkische Vertreter bestätigten, Nachrichten zwischen Washington und Teheran zu übermitteln, und die Türkei drängte die arabischen Golfstaaten, sich dem Krieg nicht anzuschließen.
Die Spannungen mit Griechenland und Zypern hielten an. Athen antwortete auf türkische Behauptungen zur Entmilitarisierung in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer und wies türkische Proteste gegen ein Raketensystem auf der Insel Karpathos zurück. Zyperns Präsident wies türkische Einwände gegen die Such- und Rettungszone der Insel zurück.
Erdoğan schlug in einem Telefonat mit Wolodymyr Selenskyj Gespräche zwischen der Ukraine und Russland vor, und Ankara bot an, Friedensgespräche zur Ukraine auszurichten.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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