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Das US-Justizministerium hat den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raúl Castro angeklagt, unter anderem wegen Drogenhandels, Mordes und Unterstützung des Terrorismus. Die Anklage, die vor einem Gericht in Washington DC eingereicht wurde, wirft Castro vor, ein kriminelles Unternehmen geführt zu haben, das Kokain in die USA geschmuggelt und kolumbianischen Rebellen Unterschlupf gewährt habe. Es ist das erste Mal, dass ein ehemaliges Staatsoberhaupt vor einem US-Gericht für Handlungen während seiner Amtszeit angeklagt wird.
Die Anklage erfolgt, während die Trump-Administration den Druck auf Kuba erhöht und die Entspannungspolitik der Obama-Ära rückgängig macht. Analysten zufolge könnte der Schritt den Weg für weitere US-Maßnahmen ebnen, darunter mögliche Sanktionen oder sogar militärische Interventionen. Kritiker bezeichnen die Anklage als politisch motiviert, während Befürworter argumentieren, dass sie Castro für jahrzehntelange angebliche Verbrechen zur Rechenschaft zieht.
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