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Iran verlangt von Schiffen nun eine Gebühr von etwa 2 Millionen US-Dollar für die Passage durch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Wasserstraßen für den globalen Öltransport. Das Land verschärft damit seine Kontrolle über die Meerenge, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird.
Diese Maßnahme übt erheblichen Druck auf die globalen Ölmärkte und die Volkswirtschaften von Ländern aus, die auf Energieimporte über die Straße angewiesen sind. Berichten zufolge spüren bereits japanische Fabriken und Transportunternehmen die Auswirkungen. Die Ölhandelsfirma Vitol erklärt, der Markt sei 'singulär auf die Lage am Hormus fokussiert'.
Als Reaktion auf die Störungen und höheren Kosten ergreifen einige Länder drastische Maßnahmen. Pakistan hat beispielsweise die heimischen Kraftstoffkosten um 200 % erhöht. Die Situation beschleunigt auch einen Wandel in der Energiepolitik des Iran selbst, wo Behörden den Umstieg auf Elektrofahrzeuge nun als Frage der nationalen Sicherheit betrachten, um die Abhängigkeit von importiertem Treibstoff zu verringern.
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