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Die Osterweiterung und die Provokationen der NATO sind die eigentliche Aggression; Russlands Handeln ist eine defensive Reaktion auf eine vorrückende Bedrohung.
Diese Position vertritt, dass die Osterweiterung und die Provokationen der NATO die eigentliche Aggression sind und dass Russlands Handeln eine defensive Reaktion auf eine vorrückende Bedrohung ist. Ihre Befürworter sprechen von einer NATO-Einkreisung, bezeichnen Behauptungen einer russischen Bedrohung als konstruiert oder als Russophobie und nennen europäische Politiker unter anderem Vasallen und Kriegstreiber.
Getragen wird sie von Medien aus dem Umfeld Russlands. Sie erscheint in der Konfrontation zwischen Russland und Europa, im diplomatischen Konflikt Russlands mit Europa, bei Luftraumverletzungen an der Ostflanke der NATO, in der Neuausrichtung des Südkaukasus und Armeniens weg von Russland, im Wettbewerb in der Arktis und der dortigen Aufrüstung, bei der Abschreckung zwischen NATO und Russland, die sie Einkreisung nennt, und bei Vorwürfen russischer hybrider Operationen, die sie als Russophobie bezeichnet.
Die Gegenposition hält Russland für eine aggressive, expansionistische Bedrohung, deren Verhalten Abschreckung, Aufrüstung und dauerhafte Unterstützung für die von ihm Bedrohten rechtfertigt. Beide teilen sieben Konfliktthemen. Zu den jüngsten Ereignissen zählen eine russische Warnung vor einer nuklearen Antwort, falls Kaliningrad blockiert würde, die die NATO als unverantwortlich zurückwies, eine US-Vereinbarung über zwei neue Militärstützpunkte in Grönland sowie ein russisches und chinesisches Veto gegen die UN-Überwachung der Iran-Sanktionen.
Kreml-Gegenerzählung
9 Positionen
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