Levante im Mai 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Die Sicherheitslage in der Levante im Mai 2026 wurde von den sich verschärfenden Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon bestimmt, die trotz einer Waffenruhe weitergingen. Am 6. Mai griff Israel erstmals seit der Waffenruhe Beirut an, mit einem hochrangigen Kommandeur der Radwan-Einheit der Hisbollah als Ziel; mindestens neun Menschen kamen ums Leben. Am nächsten Tag folgten weitere Angriffe. Libanesische Behörden meldeten am 9. Mai an einem einzigen Tag mindestens 39 Tote, und Israel gab an, seit Beginn der Waffenruhe mehr als 1.100 Ziele getroffen zu haben. Am 12. Mai überquerten israelische Kräfte den Litani. Die Waffenruhe wurde am 15. Mai verlängert, und Israel flog binnen Stunden neue Angriffe auf den Südlibanon. Am 26. Mai ordnete Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verstärkte Angriffe an, und die Hisbollah startete ihren bisher größten Drohnenangriff auf Nordisrael. Am 28. Mai griff Israel die südlichen Vororte Beiruts an und erklärte große Teile des Südlibanon zum Kampfgebiet. Am 31. Mai nahm das israelische Militär den Stützpunkt auf dem Beaufort-Höhenzug ein. Die Gesamtzahl der Todesopfer im Libanon wurde bis zum 19. Mai mit 3.000 angegeben.
Die Glasfaser-Drohnen der Hisbollah waren ein anhaltendes Thema. Berichten zufolge umgingen sie die israelische elektronische Kriegsführung, und Israel setzte Schutznetze ein und plante eine Drohnenfabrik. Drohnen- und Mörserbeschuss tötete mehrere israelische Soldaten, und Evakuierungsaufforderungen für Dörfer im Südlibanon wiederholten sich den ganzen Monat über.
In Syrien flog Jordanien am 3. Mai Luftangriffe auf Schmuggelstandorte für Drogen und Waffen in der Provinz Suweida. In Damaskus wurden Explosionen und eine Autobombe gemeldet, und ein Granatenangriff tötete einen syrischen Geistlichen nahe dem Sayyida-Zainab-Schrein. Die Behörden gaben an, Reste eines Chemiewaffenprogramms aus der Assad-Zeit gefunden und 18 Verdächtige festgenommen zu haben. Die Türkei nahm am 23. Mai im Norden Syriens zehn Kämpfer des Islamischen Staats fest. Mehrere australische Frauen, die in syrischen Lagern gelebt hatten, wurden nach ihrer Rückkehr angeklagt.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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