Palästina im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
In Palästina gingen im Januar 2026 die israelischen Angriffe im Gazastreifen trotz der Waffenruhe weiter. Israel erklärte, seine Angriffe vom 15. und 16. Januar hätten hochrangige Vertreter von Hamas und Islamischem Dschihad getroffen und seien Reaktionen auf Verstöße gegen die Waffenruhe gewesen. Palästinensische Medizin- und Zivilschutzquellen sagten, bei israelischen Angriffen am 21. und 22. Januar seien mindestens 11 Menschen getötet worden, darunter drei Journalisten und mehrere Kinder, einer der tödlichsten Vorfälle seit der Waffenruhe. Berichten zufolge töteten israelische Angriffe am 31. Januar Dutzende Menschen. Das israelische Militär meldete, Personen getötet zu haben, die die Gelbe Linie im Gazastreifen überquert hatten, und Berichten zufolge bereitete Israel eine neue Offensive bereits ab März vor. Am 29. und 30. Januar räumte das israelische Militär ein, dass im Krieg etwa 70.000 Menschen in Gaza getötet wurden, eine Zahl, die es zuvor nicht bestätigt hatte.
Die Bergung der sterblichen Überreste der letzten Geisel am 26. und 27. Januar rückte die Hamas und den Grenzübergang Rafah in den Mittelpunkt. Ministerpräsident Netanjahu sagte, Israels Prioritäten seien nun die Entwaffnung der Hamas und die Entmilitarisierung Gazas, während ein hochrangiger Hamas-Vertreter erklärte, die Waffen der Gruppe blieben, solange die Besatzung andauere. In Davos warnte Präsident Trump am 21. Januar, die Hamas müsse sich entwaffnen oder werde zerstört. Israel entschied am 20. Januar trotz einer US-Bitte, Rafah vorerst nicht zu öffnen, und ein israelischer Vertreter sagte, der Übergang bleibe geschlossen, bis die letzte Geisel zurückgegeben sei. Israel wollte Berichten zufolge kontrollieren, wer den Übergang passiert, und die Spannungen zwischen Ägypten und Israel wegen des Übergangs nahmen zu. Die Türkei signalisierte Bereitschaft, Truppen nach Gaza zu entsenden, und Israel lehnte das ab.
In Ostjerusalem rissen israelische Kräfte am 20. Januar das UNRWA-Hauptquartier ab, und die Organisation sprach von einem beispiellosen Angriff. Im Westjordanland griffen Siedler Palästinenser an und setzten Häuser und Gebäude in Brand, unter anderem in Muchmas, und ein israelischer Minister genehmigte Waffenscheine für Bewohner von 18 Siedlungen. Das israelische Militär sagte, die palästinensischen Angriffe seien um 78 Prozent zurückgegangen, und berichtete von einer viertägigen Razzia in Hebron mit 14 Festnahmen. Israelische Kräfte töteten außerdem einen palästinensischen Jugendlichen und nach Angaben des Militärs einen 14-Jährigen bei Ramallah.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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