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Venezuelas politische Landschaft ist durch einen umstrittenen Übergang geprägt, wobei die US-unterstützte amtierende Regierung ihre Macht festigt und gleichzeitig pro-Maduro-Proteste gegenübersteht, während die Wirtschaft nach der Lockerung von Sanktionen auf US-ausgerichtete Ölinvestitionen umschwenkt.
Februar 2026
Woche vom 16. Feb., im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
critical but not uniformly hostile
Venezuelas Wirtschaft schwenkt nach der Lockerung von Sanktionen auf US-ausgerichtete Ölinvestitionen um. Der Staat öffnete seinen Ölsektor für private Investitionen, wobei Exxon und Chevron Möglichkeiten prüfen, und die USA zahlten 500 Millionen US-Dollar für eine Öllieferung. Diese Wende erfolgt, während die USA Sanktionen lockern und der ehemalige Präsident Trump einen Besuch plant, um einen Ölplan voranzutreiben.
Die venezolanische Politik wird von einem umstrittenen, US-unterstützten Übergang nach Maduros Festnahme beherrscht. Die amtierende Präsidentin behauptet, Maduro bleibe der legitime Führer, und pflegt gleichzeitig Kontakte zu den USA, die ihre Botschaft wiedereröffneten und einen hochrangigen Militärkommandanten entsandten. Die Regierung verabschiedete ein Amnestiegesetz zur Freilassung politischer Gefangener, obwohl Argentinien Maduros Auslieferung beantragt.
Venezuelas Sicherheitsapparat führt gemeinsame Operationen mit den USA gegen die ehemalige Maduro-Regierung durch. Die Behörden nahmen Maduros Verbündeten Alex Saab in einer gemeinsamen Operation fest, und US-Berichte erläutern den Einsatz von KI von Anthropic durch das Pentagon bei der Razzia zur Festnahme Maduros. Ein Oppositionsführer wurde kurz nach seiner Haftentlassung entführt.
Die venezolanische Gesellschaft ist zwischen pro-Maduro-Mobilisierung und einem Regierungsprogramm zur Gefangenenfreilassung polarisiert. Tausende demonstrierten für Maduros Rückkehr, und Straßenproteste brachen einen Monat nach seiner Festnahme aus. Gleichzeitig ließ die Regierung hunderte politische Gefangene frei, darunter den Aktivisten Javier Tarazona, und versprach Exilanten die Rückkehr.