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Der Iran steht in einer doppelten Krise aus Krieg und Diplomatie, während die US-iranischen Verhandlungen unter Trump mit erneuten US-Militärschlägen im Süden Irans und in der Straße von Hormus abwechseln, während der Oberste Führer Chamenei darauf besteht, dass angereichertes Uran bleiben muss, und die Wirtschaft unter Inflation und Blockade leidet.
Redaktionell kuratierte Konflikte und Rivalitaeten, an denen Iran beteiligt ist. Klappen Sie ein Panel auf, um die einzelnen Konfliktpunkte darin zu sehen.
Der Südkaukasus -- Armenien, Aserbaidschan und Georgien -- an der Schnittstelle russischer, türkischer, iranischer und euro-atlantischer Interessen. Die Region trägt mehrere ungelöste Streitfragen: den auf Bergkarabach zentrierten Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan, die Frage von Armeniens Ausrichtung zwischen den russisch geführten Bündnissen und der Europäischen Union, den Status der abtrünnigen georgischen Regionen Abchasien und Südossetien, Transitkorridore durch die Region sowie den Wettbewerb externer Mächte um Einfluss, Energierouten und Sicherheitsbeziehungen. Sie hat wiederholt Kriege erlebt, darunter die Kriege um Bergkarabach und den russisch-georgischen Krieg von 2008.
Redaktionelle Haltung der Quellen, die diesen Monat am meisten ueber Iran berichten.
Die iranische Wirtschaft leidet schwer unter Krieg und Blockade, mit galoppierender Inflation und einbrechender Wirtschaftstätigkeit. Die Ölpreise schwanken heftig zwischen Hoffnungen auf ein US-iranisches Abkommen und Streikdrohungen, während der Goldkauf in Indien als Absicherung gegen den Konflikt zunimmt. Das Internet wird nach monatelanger Sperre allmählich wiederhergestellt.
Die US-iranische Diplomatie ist volatil: Trump lehnt Irans Antwort auf einen Friedensvorschlag ab, behauptet dann, ein Abkommen sei nach Gesprächen mit regionalen Führern 'weitgehend ausgehandelt', während er mit Netanyahu über die Strategie aneinandergerät. Rubio verteidigt das Abkommen in Indien, und Trump trifft Xi in Peking, während Netanyahu heimlich die VAE besucht.
Aktive Feindseligkeiten dauern an: Die USA starten Ende Mai neue Militärschläge im Süden Irans, nach früheren Zusammenstößen in der Straße von Hormus. Der Iran baut seine Drohnenfähigkeiten schneller als erwartet wieder auf, und der Oberste Führer besteht darauf, dass angereichertes Uran bleiben muss. Trump sagt einen geplanten Angriff auf Bitten von Golfverbündeten ab, warnt aber, dass Angriffe noch stattfinden könnten.
Die Zivilgesellschaft steht unter Druck: Die Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi erleidet im Gefängnis eine Herz-Krise und wird ins Krankenhaus eingeliefert, was internationale Forderungen nach ihrer Verlegung auslöst. Das Regime fördert Massenhochzeiten für Paare, die Kriegsopfer versprechen, während ein Teheraner Café wegen angeblicher 'satanischer' Aktivitäten geschlossen wird und ein Erdbeben Teheran erschüttert.
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