Türkei im Februar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die politische Agenda der Türkei wurde im Februar 2026 von ihrer regionalen Diplomatie angeführt. Am 4. Februar traf Präsident Recep Tayyip Erdogan in Kairo den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi; beide hielten einen Rat für strategische Zusammenarbeit ab und unterzeichneten mehrere Abkommen, wobei Gaza ein zentrales Thema war. In der Woche zuvor hatte er Saudi-Arabien besucht, wo er und Kronprinz Mohammed bin Salman neue Kooperationsabkommen ankündigten. Die Türkei empfing zudem Jordaniens König Abdullah, telefonierte mit dem Präsidenten der Emirate und vereinbarte eine Vertiefung der Sicherheitszusammenarbeit mit Pakistan.
Der Iran war das zweite große Thema. Die Türkei arbeitete mit Ägypten und Katar an der Vermittlung von Gesprächen zwischen den USA und dem Iran, die zunächst in Istanbul geplant waren. Sie fanden ab dem 6. Februar in Oman statt, und Erdogan begrüßte sie. Außenminister Hakan Fidan sagte, Luftangriffe würden die iranische Regierung nicht stürzen, und warnte vor einem nuklearen Wettrüsten, falls der Iran Waffen erlange. Weitere Gespräche waren in Genf angesetzt, und eine türkische Quelle erklärte, Ankara prüfe Maßnahmen für den Fall eines Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Am 28. Februar warnte Erdogan, der Nahe Osten verwandle sich nach dem, was er als gemeinsame amerikanisch-israelische Angriffe auf den Iran bezeichnete, in einen Feuerring.
Im Inland ersetzte Erdogan am 11. Februar seinen Justiz- und seinen Innenminister und berief als Justizminister einen Staatsanwalt, den Kritiker als umstritten bezeichnen. Der inhaftierte Bürgermeister von Istanbul forderte Erdogan auf, vorgezogene Neuwahlen auszurufen, und in Ankara wurde ein Journalist wegen Beleidigung des Präsidenten festgenommen. Ein Parlamentsausschuss lehnte eine vorgeschlagene Amnestie für PKK-Kämpfer ab, während Abgeordnete Maßnahmen zur Wiedereingliederung ehemaliger Kämpfer unterstützten. Eine Hilfsorganisation erklärte, die Türkei habe erneut einen Hilfskonvoi für Kurden in Syrien blockiert.
Erdogan sagte, die Streitigkeiten mit Griechenland seien kompliziert, aber lösbar, und zwar vor einem geplanten Treffen mit Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis; Athen wies allerdings die Forderung eines türkischen Vertreters nach einer Entmilitarisierung griechischer Inseln zurück. Die Türkei lehnte ein Abkommen zur Gasexploration vor Kreta ab. Bei einem Besuch in Äthiopien um den 17. Februar kritisierte er die israelische Anerkennung Somalilands.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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