Türkei im Juli 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Politik
Die Türkei im Juli 2026 stand im Zeichen des NATO-Gipfels in Ankara vom 7. bis 9. Juli. Im Mittelpunkt standen die Präsidenten Erdogan und Trump. Trump sollte der Türkei den Zugang zu F-35-Kampfjets wieder einräumen, was Israels Ministerpräsident Netanjahu nach eigener Aussage ablehnte. Auf dem Gipfel lobte Trump Erdogan als "großartigen Anführer", geriet mit anderen Verbündeten über den Iran und die Verteidigungsausgaben aneinander und erklärte die Waffenruhe mit dem Iran für "beendet". Erdogan schenkte jedem NATO-Staats- und Regierungschef eine Pistole und nannte den Gipfel einen "historischen Erfolg". Die Türkei sagte Beiträge zum PURL-Fonds der NATO zu, und das Bündnis kündigte Rüstungsverträge in Milliardenhöhe an. Danach strebte die Türkei Berichten zufolge die russische Zustimmung zum Ausstieg aus dem S-400-Geschäft an, um den Kauf der F-35 zu ermöglichen, und ein griechisches Veto gegen die Aufnahme der Türkei in die Rüstungsinitiative SAFE blieb Berichten zufolge bestehen. Am 27. Juli reagierte Trump gereizt auf den israelischen Widerstand gegen das Kampfflugzeuggeschäft.
Die Türkei war zudem diplomatisch zu Iran und Ukraine aktiv. Am 4. Juli warnte Erdogan, Israel dürfe die Gespräche zwischen den USA und dem Iran nicht stören, und am 10. Juli sagte Außenminister Fidan, die Waffenruhe könne weiter halten. Am 13. Juli wollte Erdogan Berichten zufolge die Friedensgespräche zur Ukraine wiederbeleben. Am 16. Juli traf Fidan Präsident Selenskyj in Kiew, forderte die Fortsetzung der Istanbuler Gespräche und nannte Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer inakzeptabel. Kasachstans Präsident drängte Putin, den Krieg auf Grundlage einer "Istanbul-Formel 2.0" einzufrieren; der Kreml nannte das unmöglich. Türkische Kriegsschiffe besuchten den syrischen Hafen Latakia, und Syriens al-Scharaa lobte Erdogans Rolle bei der Aufhebung der US-Sanktionen. Am 1. Juli machte die Türkei Zypern dafür verantwortlich, eine Erweiterung der EU-Zollunion zu blockieren, und am 29. Juli sagte Erdogan den Zyperntürken weitere Unterstützung zu.
Im Inland bestätigte der Oppositionspolitiker Özel am 15. Juli Pläne für eine neue Partei, gab sie am 21. Juli bekannt, und am 24. Juli soll sie die zweitgrößte Fraktion im Parlament gewesen sein. Festnahmen oppositioneller Bürgermeister setzten sich fort: der Bürgermeister des Istanbuler Bezirks Üsküdar am 29. Juli und Ankaras Bürgermeister Erdal Beşikçioğlu bis zum 30. Juli, unter Dutzenden Verdächtigen. Ein Komiker kam wegen Witzen über Erdogan bis zum Prozess in Haft.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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