Europäische Union im September 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Wirtschaft
Die Europäische Union stand im September 2026 im Zeichen von Energiekrise und Inflation. Die Inflation im Euroraum stieg zu Monatsbeginn über 3 Prozent, in Italien erreichte sie bis zum 30. September 4,2 Prozent. Die Europäische Zentralbank hob ihre Leitzinsen in der zweiten Monatswoche um einen Viertelprozentpunkt auf 2,5 Prozent an, und Notenbanker ließen weitere Erhöhungen offen. Die Renditen von Staatsanleihen erreichten mehrjährige Höchststände, und in den europäischen Hauptstädten begannen Gespräche über die Nachfolge von Christine Lagarde. Die Gasspeicher meldeten Rekordtiefstände, und der durchschnittliche Dieselpreis erreichte am 24. September mit 2,23 Euro je Liter ein Allzeithoch. Am 18. September berieten die Finanzminister in Dublin über Kraftstoffpreise und eine mögliche Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Zum Monatsende warnte die Kommission vor dem schlimmsten Energiewinter seit 2022 und bat die Mitgliedstaaten, Gas- und Stromverbrauch zu senken. Sie erwog zudem, ihre Methanvorschriften um ein Jahr zu verschieben. Meloni und Macron forderten sofortiges Handeln der EU.
Die Russland-Sanktionen waren die zweite große Geschichte. Die EU verlängerte ihre Sanktionen Mitte des Monats kurzfristig und erneuerte sie um den 22. September. Frankreich und die Slowakei bemühten sich um die Streichung russischer Oligarchen von der Liste, zwei wurden gestrichen, nachdem sich die Mitgliedstaaten nicht auf ihren Verbleib einigen konnten; die Ukraine kritisierte den Schritt, und Lettland blockierte eine separate Einigung zu Usmanow. Die EU sanktionierte außerdem russische Amtsträger wegen der Verschleppung ukrainischer Kinder sowie zehn Russen wegen des Ausschlusses der Partei Jabloko von der Duma-Wahl. Für die Ukraine sagte die EU 6,1 Milliarden Euro zu, gab 3,3 Milliarden für Rüstung frei und bewilligte 6,6 Milliarden; die Suche nach einem Weg, eingefrorene russische Vermögenswerte zu nutzen, ging weiter.
Handel und Regulierung bildeten einen dritten Schwerpunkt. Die EU setzte Fleischimporte aus Brasilien wegen Antibiotika-Regeln aus, einigte sich am 22. September mit den Philippinen auf ein Freihandelsabkommen und nannte den 16. Dezember als geplanten Unterzeichnungstermin für ein Abkommen mit Indien. Brüssel drängte China zu Importquoten, schlug „Buy European“-Vergaberegeln vor und führte eine Gebühr auf kleine Online-Pakete ein. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte in ihrer Rede zur Lage der Union am 16. September einen EU-Kinderschutzakt mit einem Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren an. Die Streitigkeiten um den EU-Haushalt verschärften sich: Deutschland stellte ein Ultimatum, und Deutschland und Frankreich waren bei den Industriesubventionen uneins.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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