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Europas Antwort auf den US-Rückzug: das Streben, als eigenständiger strategischer Pol zu handeln, der sich selbst verteidigen und selbst entscheiden kann. Es umfasst den Vorstoß zu einer europäischen Verteidigungsunion, einer „EU-Armee" und sogar einer europäischen nuklearen Abschreckung, Aufrüstungsinitiativen wie ReArm Europe und Readiness 2030, industrielle Souveränität und die Verringerung der Abhängigkeit von Washington wie von Peking. Die offene Frage -- kann Europa, und wird es wagen? -- spaltet die Berichterstattung: US-konservative und atlantisch-restriktive Medien tun die strategische Autonomie als teure Fantasie ab, die die NATO dupliziere und schwäche; westliche und europäische Mainstream-Medien sehen ein historisches Erwachen; russische und chinesische Staatsmedien begrüßen sie als Zerfall der US-Hegemonie.
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Die skeptische Rahmung (US-konservative und atlantisch-restriktive Presse) verspottet „strategische Autonomie" und die „EU-Armee" als bürokratische Fantasie: Europa könne sich nicht selbst verteidigen, dupliziere die NATO und solle lieber innerhalb des Bündnisses mehr ausgeben, statt rivalisierende Strukturen aufzubauen, die den Westen spalten.
Der westliche Mainstream deutet den US-Rückzug als Katalysator für ein historisches europäisches Erwachen: Der Kontinent müsse echte strategische Autonomie aufbauen -- eine Verteidigungsunion, eine industrielle Basis, sogar eine europäische Abschreckung -- über Initiativen wie ReArm Europe, um selbst zu entscheiden und sich zu verteidigen.
Die Riss-Ausnutzungs-Rahmung (russische und chinesische Staatsmedien) begrüßt die europäische „strategische Autonomie" nicht aus Solidarität, sondern als Zerfall des US-geführten Blocks: als Beweis, dass die amerikanische Hegemonie ende, Europa sich aus atlantischer Vasallität lösen solle und eine multipolare Ordnung heraufziehe.
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