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Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Rohölreserven der Welt, überwiegend Schweröl im Orinoco-Gürtel; jahrelange Sanktionen hatten den Sektor für westliche Betreiber weitgehend verschlossen. Die Sanktionslockerung kehrte das um: Lizenzen wurden erteilt, Konzerne und unabhängige Förderer verhandelten über eine Rückkehr, die Exporte stiegen auf den höchsten Stand seit Jahren, und Abnehmer in den USA, Indien und Europa kehrten an den Markt zurück. Ein überarbeitetes Kohlenwasserstoffgesetz, Vertragsbedingungen, Schiedsverfahren und ungeklärte Schuldenansprüche bestimmen, wie weit die Erholung tragen kann. Die Wirtschaft ist untrennbar mit der politischen Einigung verbunden, aus der sie hervorging; die Berichterstattung ist uneins darüber, wer letztlich profitiert.
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Die Aufhebung der Sanktionen und die Rückkehr der Ölkonzerne sind ein pragmatischer Gewinn -- venezolanisches Rohöl entlastet den Weltmarkt, finanziert den Wiederaufbau und richtet die Wirtschaft wieder auf.
Hinter dem Comeback stehen Geheimverträge und ein Präsident, der prahlt, er habe "ein Vermögen gemacht" -- die Intransparenz, Vetternwirtschaft und die offene Frage, wer profitiert, sind die eigentliche Geschichte.
Bei der ganzen Operation ging es darum, sich die größten Reserven der Welt zu sichern -- die USA stürzten eine Regierung, um das Öl zu nehmen: eine imperiale Ressourcenplünderung im Gewand der Sanktionslockerung.
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