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Japans Verhalten während der Besetzung von Teilen Chinas im Krieg, darunter das Massaker von Nanking 1937, der Einsatz von Zwangsarbeitern und die Zwangsrekrutierung von Frauen für Kriegsbordelle, bleibt zwischen den historischen Darstellungen beider Länder umstritten. Besuche oder rituelle Opfergaben japanischer Regierungsvertreter am Yasukuni-Schrein, der Japans Kriegstote einschließlich verurteilter Kriegsverbrecher ehrt, lösen regelmäßig förmliche Proteste Chinas aus. Verwandte Streitfragen umfassen die Leugnung oder Verharmlosung von Kriegsereignissen durch einzelne japanische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Wiedereinführung von Dienstgradbezeichnungen aus der Kriegszeit, in China noch zu beseitigende zurückgelassene Chemiewaffen aus der Kriegszeit sowie Forderungen an Japan, während des Krieges entfernte Kulturgüter zurückzugeben. Diese Streitfragen treten unabhängig von den anderen Dimensionen des Themenfelds wiederholt auf und werden von chinesischen Regierungsvertretern und Staatsmedien an Punkten breiterer diplomatischer Spannung aufgegriffen.
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Die Druckmittel-Rahmung (japanische und westliche Presse) berichtet historische Streitfragen vor allem als Barometer des politischen Verhältnisses: Eine rituelle Opfergabe an den Yasukuni-Schrein oder eine Umbenennung von Dienstgraden wird wegen der zu erwartenden Reaktion in Peking vermerkt, nicht inhaltlich entschieden; Besuche von Regierungschefs werden als in privater Eigenschaft erfolgt beschrieben; der Zeitpunkt von Archivöffnungen, Restitutionskampagnen und Gedenktagen wird am Zustand der bilateralen Beziehungen gelesen. Die historischen Vorwürfe werden weder bestätigt noch zurückgewiesen.
Die Verantwortungs-Rahmung (chinesische Staatsmedien, aufgegriffen von russischen Medien) sieht Japans Aufarbeitung seines Angriffskriegs als nie erfolgt an: Opfergaben am Yasukuni-Schrein ehrten verurteilte Kriegsverbrecher, die Leugnung des Massakers von Nanking und der Zwangsrekrutierung von "Trostfrauen" halte im rechten Spektrum an, Dienstgrade aus der Kriegszeit würden wiedereingeführt, zurückgelassene Chemiewaffen seien unvernichtet und geraubte Kulturgüter unzurückgegeben. Neu geöffnete Archive gelten als unwiderlegbarer Beleg; die historische Bilanz wird ausdrücklich mit einer gegenwärtigen militaristischen Tendenz verknüpft.