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Nordkorea festigt unter Kim Jong Un die innere Macht und vertieft anti-westliche Allianzen mit Belarus und Russland, während es seine nuklearen und Raketenfähigkeiten vorantreibt und begrenzte Wirtschaftsverbindungen mit China wiederaufnimmt.
März 2026
Woche vom 30. März, im Vergleich zum 12-Wochen-Durchschnitt
Die Wirtschaft ist durch eine teilweise Wiederaufnahme sanktionierter Transportverbindungen mit China und anhaltende Abhängigkeit von illegalen Einnahmequellen geprägt. Der Personenverkehr per Bahn und Flugzeug zwischen Pjöngjang und Peking wurde nach sechs Jahren Pause wieder aufgenommen. Gleichzeitig werden die Einnahmen Berichten zufolge durch Waffenverkäufe an Russland und ausgeklügelte Cyberkriminalität gestützt.
Die Politik wird von Kim Jong Uns formeller Wiederernennung und dem Aufbau einer anti-westlichen Allianz mit Belarus dominiert. Kim wurde als Präsident der Staatsangelegenheiten wiederernannt und erhielt Glückwünsche von Putin. Der belarussische Führer Lukaschenko besuchte Pjöngjang, wo beide einen Freundschaftsvertrag unterzeichneten und damit eine neue Phase der Beziehungen einleiteten.
Die Sicherheitslage ist durch eine aggressive Weiterentwicklung nuklearer und Raketenfähigkeiten bei häufigen Tests geprägt. Kim Jong Un erklärte den nuklearen Status des Landes für dauerhaft und unumkehrbar. Die Periode umfasste mehrere Waffentests, darunter ballistische Raketenstarts während US-südkoreanischer Manöver und einen Test eines neuen Raketentriebwerks mit potenzieller Reichweite bis in die USA.
Die Gesellschaft ist durch die verstärkte staatliche Förderung der Kim-Familie als zentrale, idealisierte Einheit gekennzeichnet. Kim Jong Uns öffentliche Auftritte zeigen zunehmend seine Tochter, etwa bei einem Frauentagskonzert und Militärveranstaltungen, und projizieren ein 'sozialistisches Familien'-Image. Diese Erzählung wird durch die Enthüllung einer erstmaligen öffentlichen Skulptur von Kim verstärkt.