Levante im Januar 2026: die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Sicherheit
Im Januar 2026 nahm die syrische Armee den größten Teil des Nordostens von den kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) ein. Kämpfe in den Aleppoer Vierteln Scheich Maksud und Aschrafieh trieben Tausende Zivilisten in die Flucht, und am 9. Januar wurde eine Waffenruhe angekündigt. Die letzten SDF-Kämpfer verließen die Stadt am 11. Januar. Ab dem 16. Januar rückte die Armee nach Osten vor und nahm trotz US-Aufrufen zum Stopp den Tabqa-Staudamm und den Flugplatz, Öl- und Gasfelder in Deir ez-Zor sowie Orte in der Provinz Raqqa ein. Am 18. Januar wurde eine Waffenruhe an allen Fronten verkündet, am 20. Januar während der Kämpfe bei Hasaka eine weitere über vier Tage. Die SDF übergaben am 23. Januar ein Gefängnis, und am 30. Januar einigten sich SDF und Damaskus auf ein Eingliederungsabkommen, das die Vereinigten Staaten einen historischen Meilenstein nannten. Die Türkei stellte sich hinter die Regierung, und Präsident Erdoğan kündigte eine Region ohne YPG an, die Hauptkomponente der SDF.
Das zweite große Thema waren inhaftierte Kämpfer des Islamischen Staates. Am 10. und 11. Januar griffen die Vereinigten Staaten und Partner Dutzende Ziele des IS in Syrien an, was als Vergeltung für einen Hinterhalt mit getöteten US-Soldaten beschrieben wurde; ein US-Angriff am 17. Januar tötete einen hochrangigen Al-Kaida-nahen Anführer. Nachdem die Armee am 19. Januar das Gefängnis von Schaddadi eingenommen hatte, warf Damaskus den SDF vor, Häftlinge freigelassen zu haben; Hunderte von ihnen sollen entkommen sein. Ab dem 21. Januar begannen die USA, Tausende Häftlinge zur Strafverfolgung in den Irak zu überstellen, doch bis zum 30. Januar sollen sich die Überstellungen verlangsamt haben. Die syrische Armee erklärte das Gebiet des Lagers Al-Hol zur gesperrten Sicherheitszone. Das Wall Street Journal berichtete, Washington erwäge einen vollständigen Truppenabzug, und Russland begann, Truppen aus Stützpunkten im Nordosten abzuziehen.
Im Libanon flog Israel nahezu täglich Angriffe auf nach eigenen Angaben Hisbollah-Ziele, darunter 17 Angriffe am 30. Januar. Die libanesische Armee erklärte am 8. Januar, die erste Phase der Entwaffnung nichtstaatlicher Gruppen im Süden abgeschlossen zu haben. Die Hisbollah warnte, weitere Entwaffnung könne einen Bürgerkrieg bringen und ein Angriff auf Iran werde die gesamte Region in Brand setzen. Israel führte zudem Einsätze in der syrischen Provinz Kuneitra durch.
by WorldBrief & Maksim Micheliov | KI-generierte Zusammenfassung
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