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Die militärischen und untermilitärischen Aktivitäten rund um Taiwan und die Reaktionen darauf verlaufen auf zwei Seiten. Auf der einen: Einsätze über die Mittellinie und in die Luftverteidigungszone, Küstenwachpatrouillen östlich der Insel, die Peking als regularisierte Rechtsdurchsetzung bezeichnet, Trägerbewegungen durch die Meerenge und Manöver, die Blockade- und Landungsoperationen proben. Auf der anderen: Taiwans Bereitschaftsübungen, seine Investitionen in Drohnen und asymmetrische Systeme sowie die Durchfahrten amerikanischer, japanischer, kanadischer, australischer und europäischer Schiffe, auf die jeweils eine chinesische Reaktion folgt. Ein eigener Strang verläuft unterhalb der Schwelle bewaffneter Gewalt: Brüche von Seekabeln zu den vorgelagerten Inseln, Ballons, Sandbaggerei und Cyberoperationen. Dieselben Ereignisse werden je nach Medium gegensätzlich beschrieben.
Jede Karte unten ist eine Koalition mit ihrem eigenen Rahmen fuer dasselbe umstrittene Phaenomen.
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Die Abschreckungs-Rahmung (westlicher, japanischer und regionaler Mainstream) deutet Einsätze der Volksbefreiungsarmee über die Mittellinie, Küstenwach-"Rechtsdurchsetzungs"-Patrouillen östlich der Insel, Trägerdurchfahrten und invasionsähnliche Manöver als eskalierenden Zwang gegen eine Demokratie -- eine Grauzonen-Kampagne, die Druck normalisieren und Taiwans Verteidigung zermürben soll -- der mit Bereitschaftsübungen, alliierten Durchfahrten und Abschreckung zu begegnen ist.
Die Souveränitäts-Rahmung (chinesische und russische Staatsmedien) stellt Patrouillen und Manöver als routinemäßige Rechtsdurchsetzung und legitime Verteidigung der territorialen Integrität in eigenen Gewässern dar, ausgelöst durch "Taiwan-Unabhängigkeits"-Provokation und ausländische Einmischung; die Verantwortung für die Eskalation wird Taipeh und Washington zugewiesen.
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