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Neben der militärischen verläuft eine politische Dimension, die über Parteikanäle, Geld und Information statt über Schiffe und Flugzeuge geführt wird. Ihr sichtbarstes Element ist das Verhältnis zwischen der Kommunistischen Partei Chinas und der Kuomintang: die Festlandbesuche der Vorsitzenden Cheng Li-wun und ihr Treffen mit Xi Jinping, wiederbelebte Think-Tank-Foren beider Parteien und die dabei angekündigten wirtschaftlichen Anreize. Neben dem Werben steht dessen Gegenteil -- Einreiseverbote und geschäftliche Beschränkungen gegen von Peking benannte Personen -- sowie eine berichtete nachrichtendienstliche Dimension, darunter Spionagefälle im taiwanischen Militär und Desinformationskampagnen. Taiwans eigene Politik ist das Terrain: Regierungspartei und Opposition sind uneins über das Maß der Annäherung und die Verteidigungsausgaben.
Jede Karte unten ist eine Koalition mit ihrem eigenen Rahmen fuer dasselbe umstrittene Phaenomen.
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Die Unterwanderungs-Rahmung (westlicher, japanischer und regionaler Mainstream) deutet Pekings Umwerben der Opposition, wirtschaftliche Anreize, Spionage im Militär sowie Kognitions- und Desinformationskampagnen als Versuch, Taiwans Demokratie von innen auszuhöhlen und die Annexion ohne Kampf zu erreichen.
Die Anti-Separatismus-Rahmung (chinesische und russische Staatsmedien) stellt Pekings politische Kampagne als legitim und populär dar: Empfang der Delegationen der Oppositionspartei, Austausch, Anreize und Vorzugsregelungen für "taiwanische Landsleute", Verurteilung der "Taiwan-Unabhängigkeits"-Kräfte und ihrer ausländischen Unterstützer sowie die Zeichnung der Regierungspartei als unpopuläres Hindernis im Dienst äußerer Kräfte. Werbung und Zwang laufen hier als eine Kampagne zusammen.