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Der Aufstieg der Alternative für Deutschland ist zur zentralen Bruchlinie der deutschen Innenpolitik geworden. Die Stärke der Partei in Umfragen und in Landesparlamenten stößt auf die „Brandmauer", die Weigerung der übrigen Parteien, mit ihr zu regieren oder Gesetze zu beschließen, auf die Einstufung von Teilen der Partei als extremistisch durch den Verfassungsschutz, auf wiederkehrende Debatten über ein Verbot und auf Bestrebungen, ihren Zugang zu Ämtern und Staatsgeheimnissen zu begrenzen. Ihre Parteitage, die Führung unter Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie Straßenmobilisierungen ziehen große Gegenproteste nach sich. Die Berichterstattung ist tief gespalten: Teile der konservativen und souveränistischen Presse deuten Brandmauer und Geheimdiensteinstufung als Ausschluss von Millionen Wählern durch das Establishment, während der liberale Mainstream die Partei als Gefahr für die verfassungsmäßige Ordnung deutet, zu deren Eindämmung die Brandmauer bestehe; russische Staatsmedien rahmen staatliche Maßnahmen gegen die Partei als deutsche oder EU-Zensur. Vorwürfe über Verbindungen der Partei nach Moskau tauchen hier auf, doch die weitergehende russische Einflussdimension gehört in das Russland-Europa-Theater.
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Die Demokratie-Verteidigungs-Rahmung (deutscher und westlicher Mainstream) sieht die AfD als radikale oder extremistische Kraft, deren Einstufung durch den Verfassungsschutz, die „Brandmauer" gegen Zusammenarbeit, die Prüfung ihres Zugangs zu Ämtern und Staatsgeheimnissen und ein mögliches Verbot legitime Verteidigungen der verfassungsmäßigen Ordnung seien.
Die Ausschluss-Kritik-Rahmung (von der Partei und von wohlwollenden Kommentaren vertreten) sieht in Brandmauer, Geheimdiensteinstufung und Verbotsüberlegungen eine Entrechtung von Millionen Wählern, einen Übergriff des Establishments und eine Gefahr für die Meinungsfreiheit und fordert, die Partei als normalen demokratischen Akteur zu behandeln.
Die Gegen-Rahmung (russische Staatspresse) stellt die deutschen Maßnahmen gegen die AfD als politische Verfolgung und Zensur eines Staates dar, der andere über Demokratie belehrt. Moskau bevorzugt den direkten Umgang mit nationalen Kräften gegenüber Brüssel-nahen Establishments und verstärkt daher die Polarisierung und die anti-etablierte Sichtweise — gegnerisch zum deutschen Mainstream, keine Zustimmung zum Programm der Partei.
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