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Der Südkaukasus liegt am Schnittpunkt mehrerer externer Mächte, die um Einfluss konkurrieren, während sich das regionale Gleichgewicht verschiebt. Aserbaidschans Energieressourcen -- verwaltet über die staatliche Gesellschaft SOCAR und exportiert über den Südlichen Gaskorridor -- untermauern seine Beziehungen zu Europa und der Türkei, und kaspische Kohlenwasserstoffe wecken breiteres Interesse. Israel und Aserbaidschan unterhalten enge Sicherheits- und Energiebeziehungen, und die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern durch außenstehende Staaten ist ein Streitpunkt zwischen Israel und der Türkei und hat aserbaidschanischen Widerspruch hervorgerufen. Die Beziehungen zwischen Russland und Aserbaidschan sind durch Vorfälle wie die Festnahme von Staatsbürgern und einen Angriff auf eine SOCAR-Anlage belastet. Der Iran lehnt eine externe Militärpräsenz nahe seiner Nordgrenze ab. Konkurrierende Verkehrsprojekte -- die Sangesur-Route und der iranisch-russische Internationale Nord-Süd-Transportkorridor -- fügen dem Wettstreit zwischen Russland, der Türkei, dem Iran, Israel und den Vereinigten Staaten eine wirtschaftliche Dimension hinzu.
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Eine westliche, türkische und israelische Deutung stellt das äußere Engagement im Südkaukasus als nützliche Partnerschaft und Integration dar: aserbaidschanische Energieexporte nach Europa über SOCAR und den Südlichen Gaskorridor, israelische und türkische Sicherheits- und Wirtschaftsbeziehungen, eine wachsende US-Rolle und -- als Ausdruck westlichen und israelischen moralischen Engagements -- die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern.
Eine russische und iranische Deutung stellt das äußere Engagement als feindliches Eindringen dar: US-amerikanische, türkische und israelische Vorstöße -- Stützpunkte, Energie- und Rüstungsgeschäfte sowie Transportkorridore -- bedrohten russische und iranische Interessen und die regionale Stabilität und seien durch eigene Partnerschaften abzuwehren, inmitten von Reibungen wie den Streitigkeiten zwischen Russland und Aserbaidschan.